Die Zeichnung ist beinahe so alt, wie die Menschheit
selbst.
Holzkohle, Ocker oder Einritzungen dienten als Zeichenmittel.
Silberstift auf Pergament dürfte bereits 500 v. Chr gebräuchlich gewesen sein.
Im Mittelalter erreicht sie in der Buchmalerei einen neuen Höhepunkt.
Der „Durchbruch“ der Zeichnung kommt wohl erst mit der Erfindung des Papiers.
Ob als eigenständiges Kunstwerk oder als Skizze, ob Übung oder Studie…
Sie ist die Basis auf der jeder Maler steht.
Viele gute Maler gibt es – wenige sind begnadete Zeichner.
Leonardo Da Vinci war einer Und natürlich Egon Schiele,aber auch Alfred Hrdlicka.
Die Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung mit der Zeichnung
trennt die Spreu vom Weizen.Was dem Pianisten die Etude, ist dem Maler die Zeichnung.
Und so wird sie ihn sein Leben lang begleiten. Sehr oft ist eine „echte“ Zeichnung
eindrucksvoller als ein „großes“ Bild.
Eva Farohi


